Die Romantik (Zusammenfassung)
Die Romantik ist der Wandel zur bürgerlichen Gesellschaft.
1806 wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen aufgelöst.
1813-1815 führte Napoleon seine Befreiungskriege.
1815 gab es eine Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress.
Die Menschen hatten durch diese Zeit eine grosse Ruhelosigkeit in sich.
Die Romantik ist das Suchen nach Idealen und der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit.
Das spiegelt sich auch in der Literatur wieder.
Man beschäftigt sich mit dem eigenen Seelenleben und religiösen Lebensfragen. Diese Inhalte findet man in Gedichten und Strophen wieder. Sie sind gleichmäßig aufgebaut und enthalten Reime. Vieles wird nicht direkt angesprochen -
man benutzt Andeutungen und Beschreibungen (Metaphern).
Typisch ist z.B. das Motiv des Übergangs zwischen Tag und Nacht oder ein Blick aus Tür oder Fenster in das neue Unbekannte.
Neue Liebe
Joseph von Eichendorff (1788-1857)
Herz,mein Herz,warum so fröhlich,
so voll Unruh und zerstreut,
Als kämen über Berge selig
Schon die schöne Frühlingszeit.
Weil ein liebes Mädchen wieder
Herzlich an dein Herz sich drückt,
Schaust du fröhlich auf und nieder,
Erd und Himmel dich erquickt.
Und ich hab die Fenster offen,
Neu zieh in die Welt hinein
Altes Bangen,altes Hoffen!
Still kann ich hier nicht mehr bleiben,
Durch die Brust ein Singen irrt,
Doch zu licht ist's mir zum Schreiben.
Und ich bin so froh verwirrt.
Das Gedicht Eichendorf ist typisch für diese Epoche und stimmt mit einigen Romantik-Inhalten überein.
-Zum einen geht es um eine Jahreszeit ( Frühling - wird oft als Metapher für verliebt sein/einer neuen Liebe verwendet ).
- Auch das Fenster-Motiv kommt in dem Gedicht vor.
- Der Blick in das Neue unbekannte ist auch gegeben, dies sieht man auch an der Überschrift ( Neue Liebe ).
-Außerdem ist das Reimschema sehr eindeutig und zieht sich durch das ganze Gedicht: Kreuzreim.
- im Gedicht geht es auch um das Innenleben/den Seelenzustand des lyrischen Ichs
-aileen-
1806 wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nationen aufgelöst.
1813-1815 führte Napoleon seine Befreiungskriege.
1815 gab es eine Neuordnung Europas durch den Wiener Kongress.
Die Menschen hatten durch diese Zeit eine grosse Ruhelosigkeit in sich.
Die Romantik ist das Suchen nach Idealen und der Auseinandersetzung mit der Wirklichkeit.
Das spiegelt sich auch in der Literatur wieder.
Man beschäftigt sich mit dem eigenen Seelenleben und religiösen Lebensfragen. Diese Inhalte findet man in Gedichten und Strophen wieder. Sie sind gleichmäßig aufgebaut und enthalten Reime. Vieles wird nicht direkt angesprochen -
man benutzt Andeutungen und Beschreibungen (Metaphern).
Typisch ist z.B. das Motiv des Übergangs zwischen Tag und Nacht oder ein Blick aus Tür oder Fenster in das neue Unbekannte.
Neue Liebe
Joseph von Eichendorff (1788-1857)
Herz,mein Herz,warum so fröhlich,
so voll Unruh und zerstreut,
Als kämen über Berge selig
Schon die schöne Frühlingszeit.
Weil ein liebes Mädchen wieder
Herzlich an dein Herz sich drückt,
Schaust du fröhlich auf und nieder,
Erd und Himmel dich erquickt.
Und ich hab die Fenster offen,
Neu zieh in die Welt hinein
Altes Bangen,altes Hoffen!
Still kann ich hier nicht mehr bleiben,
Durch die Brust ein Singen irrt,
Doch zu licht ist's mir zum Schreiben.
Und ich bin so froh verwirrt.
Das Gedicht Eichendorf ist typisch für diese Epoche und stimmt mit einigen Romantik-Inhalten überein.
-Zum einen geht es um eine Jahreszeit ( Frühling - wird oft als Metapher für verliebt sein/einer neuen Liebe verwendet ).
- Auch das Fenster-Motiv kommt in dem Gedicht vor.
- Der Blick in das Neue unbekannte ist auch gegeben, dies sieht man auch an der Überschrift ( Neue Liebe ).
-Außerdem ist das Reimschema sehr eindeutig und zieht sich durch das ganze Gedicht: Kreuzreim.
- im Gedicht geht es auch um das Innenleben/den Seelenzustand des lyrischen Ichs
-aileen-
Deutschklasse - 16. Dez, 14:08